Zu Gast bei Fremden Urgs – Wenn das Bad zum Endgegner wird

Es gibt Momente, da wünscht man sich eine Superkraft: Unsichtbarkeit.

Die Situation:
Du bist zum ersten Mal bei den neuen Schwiegereltern, dem Date oder dem Chef zum Abendessen eingeladen. Alles läuft super. Du bist charmant, witzig, die Suppe kleckert nicht. Dann der Klassiker: „Darf ich kurz mal Händewaschen?“

Das Problem:
Du stehst im High-Tech-Badezimmer, das sauberer ist als ein OP-Saal. Du wäschst dir die Hände und suchst den Wasserhahn-Hebel zum Abstellen. Aber es gibt keinen Hebel. Es ist ein Sensor-Hahn.

Der Urgs-Moment:
Ich fuchtle also wild vor diesem Sensor herum. Nichts passiert. Das Wasser schießt weiter mit dem Druck eines Hydranten aus dem Rohr. Ich werde nervös. Ich drücke auf alles, was glänzt. Plötzlich löst sich der Aufsatz des Seifenspenders und landet mit einem hohlen Plopp direkt im Abfluss.

Aber es kommt noch besser: Während ich versuche, den Seifendeckel aus dem Waschbecken zu fischen, aktiviere ich versehentlich den automatischen Duftsprüher direkt neben meinem Kopf. Pffft! Eine Wolke „Sommerwiese“ schießt mir direkt ins Auge.

Die Bilanz:
Ich komme fünf Minuten später wieder raus: Ein Auge knallrot und tränenüberströmt, die Ärmel nass bis zum Ellbogen und ich rieche so intensiv nach künstlichem Flieder, dass man mich wahrscheinlich noch drei Etagen weiter oben orten kann.

Die Moral von der Geschichte:
Frage niemals nach dem Bad. Warte, bis du wieder zu Hause bist. Oder im Wald.
Eure Story:
Was war euer schlimmster „Gast-Moment“? Habt ihr auch schon mal gegen die Technik in fremden Häusern verloren? Schreibt es mir in die Kommentare – ich brauche dringend Trost (und Augentropfen)!

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