Urgs-Momente im Alltag
Kennt ihr diese Menschen, denen alles gelingt? Ich auch nicht. Willkommen in meiner Welt, in der Fettnäpfchen keine Hindernisse sind, sondern mein natürliches Habitat.
Man sagt ja immer: ‚Hinfallen, Aufstehen, Krone richten.‘ Bei mir sieht das eher so aus: Hinfallen, liegen bleiben, kurz überlegen, ob das jetzt mein Leben ist, und dann mit einem herzhaften ‚Urgs!‘ wieder aufkrabbeln.
Manche schreiben Ratgeber über Perfektion. Ich schreibe über den Moment, in dem die Kaffeetasse den Boden küsst und die Deadline laut lachend an mir vorbeizieht. Urgs! – Passiert den Besten. Und mir sowieso.
Kennt ihr diese Leute, die morgens mit einem Lächeln aus dem Bett springen, direkt in ihre perfekt gebügelten Klamatten schlüpfen und deren erster Kaffee des Tages nicht zur Hälfte auf der weißen Bluse landet?
Ich auch nicht.
In meiner Welt ist „Urgs“ nicht nur ein Geräusch – es ist ein Lebensgefühl. Es ist das universelle Wort für den Moment, in dem die Realität meine Erwartungen mit einem gezielten Beinstellen zu Boden schickt.
Egal, ob ich versuche, wie ein Profi-Koch zu wirken (und dabei den Rauchmelder als Küchentimer benutze) oder ob ich im Fitnessstudio so elegant vom Laufband steige, dass selbst die Schwerkraft Mitleid bekommt: Das Schicksal hat bei mir einfach einen sehr speziellen Humor.
Man sagt ja, Missgeschicke passieren den Besten. Wenn das stimmt, muss ich verdammt nah an der Perfektion sein. Oder ich bin einfach der lebende Beweis dafür, dass man auch mit zwei linken Händen und einem Talent für Fettnäpfchen verdammt viel Spaß haben kann.
Hier auf diesem Blog teile ich meine schönsten „Urgs“-Momente mit euch. Nicht, weil ich ein Vorbild sein will (Gott bewahre!), sondern damit ihr euch beim nächsten Mal, wenn euch das Marmeladenbrot auf die Teppichseite fällt, denkt: „Wenigstens bin ich nicht allein.“
Willkommen im Chaos. Schön, dass ihr da seid!

